Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung
Eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung kann laut Vorschrift des § 11 FeV angeordnet werden, wenn die Führerscheinbehörde Bedenken oder Zweifel an Ihrer Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen hat.
Um das MPU Gutachten erfolgreich zu bestehen, ist es wichtig gut auf die Fragen vorbereitet zu sein.
In einem verkehrspsychologischen Beratungsgespräch können Sie auf die folgenden Fragen wichtige Antworten und daraus abgeleitet konkrete Empfehlungen erhalten, was Sie eventuell noch tun müssen, um die Chancen für eine positive MPU zu verbessern:
- Wie läuft eine MPU ab?
- Was wird von mir unter Berücksichtigung meiner spezielle Situation in der MPU gefordert?
- Wie stehen meine Chancen für eine positive MPU?
- Reichen meine bisherigen Veränderungsschritte seit der Verkehrsauffälligkeit aus?
Was sollte ich zur Vorbereitung noch tun? - Wann sollte ich mich zur MPU anmelden?
- Welche medizinischen Nachweise sind für eine positive Begutachtung notwendig?
Eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung wird aus verschiedenen Gründen angeordnet.
Der häufigste Anlass für eine MPU sind Verkehrsverstöße unter Alkoholeinfluss:
- nach erstmaliger Alkoholfahrt ab 1,6 Promille
- wegen wiederholter Trunkenheit am Steuer
Auch Fahren unter Drogeneinfluss,
zu vielen Punkten im Straßenverkehrsregister
oder Aggressionsdelikte können ein MPU Gutachten erforderlich machen.
Je nach Fall müssen Sie in der MPU belegen, dass Sie drogen- bzw. alkoholfrei sind oder eine kontrollierten Umgang mit Alkohol gelernt haben.
Gerne helfe ich Ihnen ein passendes Labor für den Abstinenznachweis zu finden und gebe Ihnen nützliche Informationen für einen angemessenen Umgang mit Alkohol.
Wir erarbeiten zusammen Lösungen, damit Sie den Gutachter überzeugen können, dass Sie in Zukunft keine Gefahr mehr für sich und andere im Straßenverkehr darstellen.
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